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Eröffnung des ersten Gesundheitskiosk in Thüringen - Bericht von mdr aktuell

Eröffnung des ersten Gesundheitskiosk in Thüringen - Bericht vom Thüringen Journal

Am ersten Thüringer Gesundheitskiosk in Urleben ...

(Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 3. November 2022 von Sabine Spitzer)

Am ersten Thüringer Gesundheitskioskin Urleben wollten alle aufs Foto

 

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Ministerpräsident Bodo Ramelow (4. von links) schnitt unter anderem mit Agathe-Beraterin Estella Ehrich-Schmöller, Bundes-Staatssekretär Edgar Franke und Landrat Harald Zanker (von links) das Band durch. 

Foto: Sabine Spitzer

 

Für Urleben ist der Gesundheitskiosk ein Meilenstein. Land und Bund wollten zur Eröffnung auch dabei sein. Dabei gab es bis zur Umsetzung viel Gegenwind.

 Eine Vision der Stiftung Landleben und dem dazugehörigen Verein Landengel wird Realität. In Urleben ist am Donnerstag der erste Gesundheitskiosk eröffnet worden. Dieser soll die Zukunft der Gesundheitsvorsorge auf dem Land sichern und revolutionieren. Zum feierlichen Banddurchschnitt am Donnerstag vor dem Bauwerk kamen auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) und Edgar Franke, der Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit ist.

Trauben-Rekord in Großvargula: Von der Sonne verwöhnt

Bericht der Thüringer Allgemeine vom 2. Oktober 2022 von Michael Fiegle

 

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Weinlese in Großvargula: Auch Winzer Stefan Hartung packte mit an.Foto: Michael Fiegle

 

Zwei Tage lang wurde am Großvargulaer Hopfenberg Wein geerntet. Die Experten sind sich mit ihrem Urteil zur zu erwartenden Qualität einig.

 Die Weinlese auf dem Hopfenberg musste in diesem Jahr auf zwei Tage verteilt werden. Der Hauptteil erfolgte bei sonnigem Wetter bereits am vergangenen Freitag. „Es war Regen für Samstag angesagt, und wir wollten in jedem Fall verhindern, dass er den Wein verwässert“, erklärte Stefan Hartung. „Außerdem hingen sechs Tonnen Trauben an den Reben.“ Das sei eine Menge, die kaum an einem Tag zu lesen sei. Somit habe man von dem nur 0,75 Hektar großen Weinberg in diesem Jahr eine Rekordernte eingefahren.

 2021 seien es nur 100 Kilogramm gewesen. Hartung ist Gartenplaner und gelernter Winzer und betreut den Großvargulaer Weinberg jetzt seit einem Jahr.
 

Altersgerechte Wohnungen im Unstrut-Hainich-Kreis reichen nicht aus

Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 15. August 2022 von Sabine Spitzer

Selbstbestimmt leben und in ihrem Heimatort bleiben wollen viele Senioren. Die Kirchheilinger Stiftung Landleben hat daher 2012 mit dem Bau von barrierefreien Bungalows begonnen – und will weitermachen.

Kein Treppensteigen mehr. Im barrierefreien Haus wurde das Leben der 87-Jährigen leichter. „Es ist wunderschön hier“, sagt Helga Wollenberg. Sie lebt in Sundhausen in einem der Bungalows der Stiftung Landleben, die ihren Sitz in Kirchheilingen hat. Vor zehn Jahren war mit dem Bau der ersten acht Häuser begonnen worden, die Senioren das Altwerden im Heimatort ermöglichen sollen. Inzwischen gibt es zehn Bungalows – und es braucht noch mehr.

2010 war die Stiftung gegründet und ein Jahr später als rechtsfähig anerkannt worden. Ziel: Dem ländlichen Raum wieder mehr Leben einzuhauchen, damit er nicht stirbt. Denn damals kehrten Jüngere den Dörfern verstärkt den Rücken. Zurück blieben die Alten, die meist die Häuser nicht mehr unterhalten konnten. Grundidee war daher ein Tausch – alte Häuser gegen barrierefreie Häuser, damit Senioren selbstbestimmt weiterleben können. Nicht sanierungsfähige Bausubstanz sollte abgerissen werden, damit dort altersgerechter Wohnraum entsteht. Intakte Gebäude indes sollten für junge Familien umgebaut werden.

Der Wert der Häuser auf dem Land ist inzwischen gestiegen

Damals waren Häuser auf dem Land kaum noch etwas wert. Inzwischen aber hat sich die Lage gewandelt. „Das Vermögen, das ein Haus auf dem Land darstellt, ist gestiegen“, berichtet Frank Baumgarten, der Chef der Stiftung ist. Denn jetzt ziehen auch junge Familien wieder in die Dörfer, Häuser finden daher meist schnell neue Besitzer. Auch das sogenannte Einstiften der Gebäude ist laut Baumgarten per Gesetz nicht mehr erlaubt. Damit funktioniert auch der Häusertausch nicht mehr, damit die Senioren mietfrei wohnen können. Die Stiftung hat das angepasst. „Keine unserer Leistungen hängt von Ländereien oder Immobilien ab“, sagt Baumgarten.

 
 
 
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