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Bodo Ramelow zu Besuch bei der Stiftung Landleben

Der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow besuchte am 12. Juli 2017 im Rahmen der "Sommertour #ZukunftThüringen" die Stiftung Landleben.


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(Foto: Freistaat Thüringen, facebook)

Seine Eindrücke vom 4. Tag der Sommertour veröffentlichte der Ministerpräsident auf seiner Internetseite www.bodo-ramelow.de. Hier die Ausschnitte zum Besuch bei der Stiftung Landleben:

...

Und schwups bin ich wieder am Anfang… an der Kaffeetafel der Stiftung Landleben. Hier erhalte ich einen Überblick über die Stiftung, die Projekte in der Region um Blankenburg, Kirchheiligen, Sundhausen und Tottleben realisiert. Das beinhaltet zunächst das, was man sich unter „Landleben“ vorstellt (Marktfrucht- und Futterbau, Milcherzeugung, Schweinezucht, Schäferei, Landfleischerei, Weidewirtschaft…), aber auch eine ganze Menge mehr.

Im Zentrum der Stiftungstätigkeit steht der Wunsch, gemeinnützige Verantwortung zu übernehmen, ein attraktives Wohnen für Jung und Alt, eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Umfelds, ein Bildungs- und Betreuungsangebot vor Ort und Heimatpflege zu gewährleisten. Der Vorsitzende, Frank Baumgarten, äußert das hiesige Empfinden: „Wenn wir uns nicht selber kümmern, werden wir überplant.“ Er fügt jedoch hinzu: „Es macht Spaß, ländliche Entwicklung gestalten zu dürfen und nicht zu müssen.“

Bei meiner anschließenden Diskussion mit Bürgermeistern und Ehrenamtlichen wird deutlich, dass der demografische Wandel die wichtigste dörfliche Herausforderung ist. Die Stiftung Landleben versucht seit 2010, brachliegende Immobilien abzureißen oder, sofern die Bausubstanz geeignet ist, als „Nestbauprojekte“ für junge Paare und Familien anzubieten. Zugleich wurden altengerechte Bungalows errichtet, die ältere Mitbürger/innen gegen ihre größeren und aufwändig zu pflegenden Häuser „tauschen“ sollten. Mit viel Mühe wird eine Schule in privater Trägerschaft gehalten, um Kinder und Jugendliche an die Region zu binden. Zugleich arbeitet man hier an der „Willkommenskultur“ der Alteingesessenen, sprich: an ihrer Bereitschaft, neue Mitbürger/innen offen und herzlich in die Dorfgemeinschaften aufzunehmen. 

Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt ist das Projekt „Landengel“. Es fußt auf einer im Auftrag der Stiftung durchgeführten Studie, die ergab, dass die Dörfer eines einheitlichen Ansprechpartners in Angelegenheiten der Daseinsvorsorge und des Aufbau eines Gesundheits- und Pflegenetzwerkes bedürfen. Hierzu sollen bald „Landambulatorien“ als zentraler Ort für Haus- und Fachärzt/innen, eine Apotheke, einen Pflegedienst und weitere zentrale Ansprechpartner dienen. Bürgerfahrdienste könnten dann bspw. chronisch Kranke zu festen Sprechstunden ins Landambulatorium bringen.

Auf dem Rückweg nach Erfurt denke ich über den gemeinsamen Nenner meiner heutigen Stationen nach. Ich bin heute Menschen begegnet, die sich – ganz individuell, aber mit Herzblut - dafür einsetzen, ihre Heimat im Zeichen des demographischen Wandels zukunftsfest zu machen. Das macht Mut. Und gute Laune auf #ZukunftThüringen. (Quelle: www.bodo-ramelow.de)


 

Projekt "Landengel"

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